Diskussion im Tagesspiegel : Wie kann man Jugendliche vor dem Suizid bewahren?

In Berlin bringt sich statistisch gesehen jeden Tag ein junger Mensch um. Wie rechtzeitig helfen? Darüber wird im Tagesspiegel am Montag diskutiert.

Gedenken. Es ist vorbei. Doch oft kann man vorher eingreifen, wenn man nur die Signale des Lebensmüden nur richtig versteht.
Gedenken. Es ist vorbei. Doch oft kann man vorher eingreifen, wenn man nur die Signale des Lebensmüden nur richtig versteht.Foto: dpa

Jedes Jahr nehmen sich bundesweit rund 600 junge Menschen das Leben. Jungen springen oft radikal vor den Zug; Mädchen schneiden sich oder nehmen Tabletten – oft noch in der Hoffnung, gefunden zu werden.

„Suizid ist nicht die Lösung!“ heißt ein Wettbewerb der Berliner Telefonseelsorge – und eine Veranstaltung am Montag, 13. Juli, um 19 Uhr im Großen Saal des Tagesspiegel-Verlagshauses. Wie man Notlagen der Freunde, Schüler, Kinder oder Kommilitonen erkennt und Lebensperspektiven in scheinbar ausweglosen Situationen bieten kann, darüber diskutieren am Askanischen Platz 3 in Kreuzberg etwa Michael Witte von der Deutschen Gesellschaft zur Suizidprävention, Pfarrerin Cornelia Kulawik, Schulleiterin Christiane Kleß und Jugendmessenprojektleiter Daniel Barkowski. Es moderiert Tagesspiegel-Redakteurin Annette Kögel (bitte anmelden: mail@telefonseelsorge-berlin.de, Tel. 613 50 23).

Für den Wettbewerb können Gedichte, Songs, Filme, Geschichten, Bilder oder auch Collagen bis 21. August an die Telefonseelsorge gesendet werden, es gibt Geld- und Sachpreise (Infos: www.suizid-ist-nicht-die-loesung.de). (Tsp)

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