Berlin : Dokus statt Helden

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Die Ifa zeigt die Technik, mit der man besser fernsieht. Aber ohne TVHelden sind selbst die tollsten Geräte nur langweilige Flimmerkisten. Bekannte Ausstellungs-Besucher erzählen hier, welchen Fernsehliebling sie verehren – und ob sie sich für die neue Technik interessieren. Heute: Dr. Dressler aus der ARD-„Lindenstraße“ alias Ludwig Haas, 72.

Filmhelden! Mit dem Begriff Held hab ich ja gar nichts am Hut, das klingt so nach Krieg. Es gibt höchstens gute Schauspieler. Da kann ich einen nennen: Anthony Hopkins. Aber Helden? Nein.

Gern schaue ich mir geschichtliche Dokumentationen an, zum Beispiel über das Mittelalter oder die Nazi-Diktatur. Und politische Talkshows schau ich gerne. Arztserien gucke ich nicht, auch wenn ich in der „Lindenstraße“ seit Jahrzehnten einen Mediziner spiele.

Auf der Ifa habe ich mir Digitalkameras und Filmbearbeitungsgeräte angeschaut. Ich drehe Kurzfilme. Wir haben ja Pferde, und letztens habe ich zum Beispiel meine Tochter Franca und das Pferd Mr. Par Bix gefilmt. Sie trainiert und handhabt es so, dass sie ohne Schreierei und Gewalt auskommt. Pferdeflüsterei, sozusagen.

Aufgezeichnet von Jeannette Krauth

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