Berlin : Doppelt hält gut

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Die Studie der Gesundheitspsychologen belegt, dass eine Planung zur Gewohnheitsumstellung, die möglichst viele Eventualitäten einschließt, am erfolgreichsten ist. Bei der Untersuchung mit den RehaPatienten ergab die FU-Studie laut Studienleiterin Sonia Lippke folgende Ergebnisse: Zwei Monate nach Abschluss der Reha haben die Herzinfarkt-Patienten , die ohne Anleitung mehr Sport machen sollten, im Schnitt 90 Minuten Sport pro Woche betrieben. Diejenigen, die unter Anleitung einen Plan erstellt hatten, trieben zwei Stunden Sport und diejenigen, die nach der „barrierebezogenen Strategieplanung“ aktiv geworden waren, machten drei Stunden Sport – doppelt so viel, wie die ohne Betreuung . Bei den Patienten aus der orthopädischen Reha-Einrichtung stellten ohne Anleitung 65 Prozent ihren Lebensstil um. Von denen, die doppelt geplant hatten, immerhin 79 Prozent . Was außerdem herauskam: Ohne die feste Absicht , das Leben zu ändern, nützen auch ausgefeilte Pläne nichts. ari

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