Berlin : Dramatische Szenen in Zehlendorf

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Dramatisch geht es bei der neuen Ufa-Fernsehproduktion „Das Adoptivkind“ für das ZDF zu, die seit über einem Monat in Berlin gedreht wird. Aber nur was die Filmstory betrifft: Martina Gedeck und Ulrich Noethen spielen das Ehepaar Sylvia und Reiner, das sich durch eine Adoption den lang gehegten Kinderwunsch erfüllt hat. Doch dann stellt sich heraus, dass Julia (Marie-Terese Katt) durch die Alkoholkrankheit ihrer leiblichen Mutter Schaden genommen hat und besondere Zuwendung braucht. Sylvia gibt ihre Tätigkeit als Landschaftsarchitektin auf und kümmert sich aufopferungsvoll um Julia – worunter die Ehe leidet. Das Buch aus der Feder von Hans-Ullrich Krause habe ihn „sehr gereizt“, sagte Noethen beim Drehtermin in der Zehlendorfer Erich-Kästner-Grundschule. Aber auch die Zusammenarbeit mit seiner Filmpartnerin, die in diesem Jahr mit dem Deutschen Filmpreis ausgezeichnet worden ist. Es sei eine Geschichte, in der er sich wiederfinden könne, „keine spektakuläre Story, sondern eine Alltagsgeschichte“. Auch, wenn er sich eine Adoption in seinem Leben nicht vorstellen könne – er habe ja das Glück, ein eigenes Kind zu haben. tabu

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