Dreharbeiten am Großen Stern : Autofahrer müssen wegen Ninja-Kämpfern warten

Berlin wird als Drehort auch für internationale Produktionen immer beliebter. Jetzt wird am Großen Stern der neue James McTeigue-Film "Ninja Assassins" gedreht. Autofahrer müssen vor allem Nachts mit Sperrungen rechnen.

Scheinwerferwagen
Ein Scheinwerferwagen am Tiergarten. -Foto: Janina Guthke

Bis zum 4. Juni müssen sich die Autofahrer noch mit Sperrungen rund um den Tiergarten arrangieren. Nach Angaben der Berliner Senatsverwaltung für Stadtentwicklung wird der Große Stern jeweils von 21 bis 5 Uhr voll gesperrt sein. Auch tagsüber ist der Verkehr leicht eingeschränkt. Da neben den üblichen Crew-Trailern und Wohnwagen auch große Schweinwerferkräne und -tieflader Platz finden müssen, herrscht Parkplatzmangel rund um den Tiergarten. Zudem sind die rechten Fahrspuren teilweise blockiert.

Gedreht wird der Film "Ninja Assassin", der vor allem in den Babelsberg Studios produziert wird. Regisseur James McTeigue, der unter anderem bei "V wie Vendetta" mit Natalie Portman Regie geführt hat, suchte sich jedoch auch einige Locations in Berlin aus. In der internationalen Filmproduktion, die von Larry und Andy Wachowski ("Speed Racer" ) für Warner Bros. produziert wird, ist unter anderem der südkoreanische Popstar Rain ("Speed Racer") zu sehen. Rick Yune ("Stirb an einem anderen Tag") und Naomi Harris ("Fluch der Karibik", Teil 2 und 3) sind ebenfalls mit an Bord. Nach "Speed Racer" sind die Wachowski-Brüder, die mit der "Matrix"-Triologie bekannt geworden sind, bereits mit ihrem zweiten Film in Berlin.

Wer zur rechten Zeit am richtigen Ort ist, kann nach Angaben eines Mitarbeiters vielleicht sogar einen Blick auf einen noch geheimen VW erhaschen, der noch nicht auf dem Markt ist. Die meiste Zeit jedoch befindet sich der Wagen gut bewacht unter einer Abdeckplane. Während die Touristen eifrig staunen, lassen sich die Autofahrer von den Absperrungen und dem Filmzubehör kaum beeindrucken. Inzwischen hat man sich in Berlin daran gewöhnt, eine Filmmetropole zu sein.

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