Berlin : Drei Menschen bei Bränden verletzt

-

Drei Mal war die Berliner Feuerwehr am gestrigen Dienstag im Einsatz: Bei einem Wohnungsbrand in einem Hochhaus an der Lichtenberger Straße in Mitte konnte sie verhindern, dass die Flammen auf andere Wohnungen übergriffen. Die Bewohnerin hatte sich jedoch in Panik aus dem zweiten Stock gestürzt, ehe die Rettungskräfte eintrafen. Die Frau kam mit schweren Verletzungen ins Bundeswehrkrankenhaus. Die Ursache des Feuers ist noch nicht geklärt, die Wohnung brannte vollständig aus.

Auch bei einem weiteren Wohnungsbrand in der Emser Straße in Wilmersdorf ist die Usache für das Feuer bisher unbekannt. Am frühen Morgen schlugen die Flammen aus der Wohnung, zwei Menschen erlitten dabei Rauchvergiftungen. 20 weitere Mieter mussten ihre Wohnungen verlassen. Die Schadenshöhe konnte die Feuerwehr noch nicht beziffern.

Glimpflich verlief ein Brand in der CarlSonnenschein-Grundschule in Tempelhof. In einem Klassenraum stand ein Schrank in Flammen, der den bisherigen Ermittlungen zufolge vorsätzlich in Brand gesteckt worden war. Auf den oder die Täter gibt es bislang keine Hinweise. Schon vor Eintreffen der Feuerwehr hatten die Lehrer etwa 360 Schüler in Sicherheit ins Freie geführt, die ersten und zweiten Klassen hatten bei Ausbruch des Feuers gegen 13 Uhr bereits die Schule in der Straße Am Hellespont in Mariendorf verlassen. Der restliche Unterricht am letzten Schultag vor den Osterferien fiel aus. Schulleiter Norbert Palzkill ist „heilfroh, dass kein Kind zu Schaden gekommen ist“. Es habe sich bewährt, dass alle sechs Monate bei einem Feueralarm die Evakuierung der Schule geübt werde.

Das Klassenzimmer einer sechsten Klasse, in dem das Feuer ausbrach, war zum Zeitpunkt des Brandes leer. Die Hitze wurde zeitweilig so stark, dass die Scheiben zersprangen. Ha

» Mehr lesen? Jetzt kostenfrei E-Paper testen!

0 Kommentare

Neuester Kommentar