Berlin : Drei New Yorker singen Bela B.

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Wohltätigkeitskonzert. Zugunsten des Alternativen Nobelpreises laden die IPPNW – die „Internationalen Ärzte gegen den Atomkrieg“ – heute um 16 Uhr zu einem Wohltätigkeitskonzert in die Philharmonie ein. Das Rundfunksinfonieorchester Berlin spielt Werke von Robert Schumann (Sinfonie Nr. 4 d-Moll) und Johannes Brahms (Konzert für Violine, Violoncello und Orchester a-Moll). Es gibt noch Karten. Tsp

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Schüler aufs Eis. Vodafone und Vattenfall finanzieren auch in diesem Jahr die weihnachtliche Beleuchtung auf dem Boulevard Unter den Linden und die Eisbahn auf dem Bebelplatz. Dort machen sie vom 1. Dezember bis zum 7. Januar Berliner Schülern ein Präsent. Jeweils montags bis freitags ist die Eisbahn für angemeldete Schulklassen unentgeltlich von 10 bis 14 Uhr reserviert. Klassen, die gerne eine Stunde umsonst Schlittschuh laufen wollen, können sich unter der Telefonnummer (0172) 32 700 33 die Bahn reservieren lassen. hema

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Kleist in die Oper. Zum Todestag Heinrich von Kleists und seiner Geliebten Henriette Vogel lädt die Galerie Mutter Fourage, Chausseestraße 15 a in Wannsee, am 21. November, 20 Uhr, zum Werkstattabend. Der Komponist Rainer Rubbert und die Librettistin und Schriftstellerin Tanja Langer geben Einblick in die Entstehung ihrer Oper „Kleist“, die am 9. Oktober 2007 im Kleistforum in Frankfurt (Oder), dem Geburtsort des Dichters, Premiere hat. Auftraggeber ist das Theater Brandenburg. ac

Die Berliner Spaßpunker „Die Ärzte“ behaupten ja schon ewig, die „beste Band der Welt“ zu sein. Zwar nur im Scherz, aber doch recht penetrant. Jetzt haben sie endlich den Beweis, dass ihre Musik auch außerhalb Deutschlands geschätzt wird: „We are Scientists“, die New Yorker Indierocker mit den schicken Anzügen und Krawatten, haben einen Song von Ärzte-Schlagzeuger Bela B. gecovert: „Sie hat was vermisst“, zu hören auf dem gerade erschienenen Scientists-Album „Crap Attack“. Am kommenden Dienstag tritt das Trio um Sänger Keith Murray im Postbahnhof auf. Und wenn es dort Belas Lied wie im Studio singt, dürfte das ziemlich amüsant werden: Murray kann den deutschen Text zwar erstaunlich akzentfrei wiedergeben, an manchen Stellen ist seine Herkunft aber doch nicht zu überhören: „Isch kann verstähn, dass du traurik ... bist“. Im Booklet der CD wird Bela übrigens als „German pop sensation“ angepriesen. Was der Ärzte-Schlagzeuger von der Umsetzung hält, will er den New Yorkern bereits heute Abend bei ihrem Konzert in Hamburg persönlich sagen. Aber nur hinter der Bühne, ein Duett ist unwahrscheinlich, heißt es. Für das Konzert am Dienstag im Postbahnhof (Beginn: 21 Uhr) gibt es noch Karten für 19 Euro. Informationen unter Telefon 61 10 13 13. sel

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