Berlin : Drei Stimmen für jeden Berliner

Rau

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Auf dem grauen Stimmzettel wählen die Berlinerinnen und Berliner ihren Wahlkreiskandidaten. Für die insgesamt 78 Wahlkreise in der Stadt gibt es jeweils einen eigenen Zettel; ins Abgeordnetenhaus zieht ein, wer die meisten Stimmen bekommt. Neben Bewerbern, die von den Parteien ins Rennen geschickt werden, können auch Einzelbewerber auf dem grauen Stimmzettel für die Erststimme stehen. Die Wahlkreise sind ungefähr gleich groß, damit für die Kandidaten halbwegs Chancengleichheit herrscht.

Mit dem blauen Stimmzettel wird die Zweitstimme vergeben. Sie ist Wahl entscheidend, weil sie über die Verteilung der Parlamentssitze und damit die Machtverhältnisse entscheidet. Die Zweitstimmen-Zettel sind in jedem Bezirk unterschiedlich, weil CDU, SPD und FDP mit Bezirkslisten antreten. CDU-Spitzenkandidat Frank Steffel steht also nur in Reinickendorf auf dem grauen Stimmzettel. PDS und Grüne haben dagegen Landeslisten aufgestellt: Gregor Gysi und Sibyll Klotz stehen auf allen Wahlzetteln in Berlin.

Mit dem orangefarbenen Stimmzettel wird die Bezirksverordnetenversammlung gewählt. Die erstmals einheitliche Zahl von 55 Sitzen für jeden der zwölf neuen Fusionsbezirke wird nach Verhältnis gewählt. Eine Partei erhält also so viele Sitze, wie ihr nach dem Prozentanteil zustehen. In den Bezirken reicht es für eine Partei oder Wählergemeinschaft übrigens, drei Prozent der Stimmen zu erhalten, um in die BVV einzuziehen - bei den Wahlen zum Abgeordnetenhaus gibt es die Fünf-Prozent-Hürde.

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