Berlin : Drogen in Berlin: Aufgeputscht

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Es war wohl nur eine Frage der Zeit, bis die Kokainfunde in den Haaren hochrangiger Sportfunktionäre und auf den Toiletten hochrangiger Politiker weitere Kreise ziehen. Auch im Rathaus Kreuzberg könne, argwöhnt die KPD / RZ, der Gebrauch von Opiaten, Morphinderivaten, Canaboiden, Amphetaminen, Lysergsäurediethylamiden, Steroiden, Hystaminen und Hysteroiden keineswegs ausgeschlossen werden. Die Anti-Partei, aufputscht vom landesweiten Rauschgift-Drama, sorgt sich um die moralische Vorbildfunktion der Bezirksverordneten, zumindest, was den Konsum von Substanzen betrifft, die unter das Betäubungsmittelgesetz fallen. Munter und mutig lautet deshalb die Forderung: Auch die Bezirkspolitiker mögen sich doch bitte einer Untersuchung ihrer natürlichen Kopfbedeckung unterziehen, alle, freiwillig, und unter notarieller Aufsicht. Anderenfalls werde die bundesdeutsche "kafkaeske Krise", wie es in der Begründung des höchst ernst zu nehmenden Antrags "Haarprobenanalyse", Drucksache 433/VI, heißt, ihren dunklen Schatten auch auf die Grundfesten der Bezirksverwaltung werfen. Deshalb, BVVler, gebt Acht! Vor allem auf Haare und Nasen! Saufen ist erlaubt, vor allem gegen Rechts, aber überlasst das Schnupfen anderen. Denn der Einsatz von versteckten Kameras auf den Toiletten der Berliner Rathäuser kann nur noch eine Frage der Zeit sein.

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