DRUCK reif : DRUCK reif

„Gemeinsam

werden wir beweisen,

dass wir BER können!“

So beendet Hartmut Mehdorn seinen Brief an die 1500 Mitarbeiter der Flughafengesellschaft Berlin-Brandenburg. „Allen Unkenrufen zum Trotz“ werden „wir gemeinsam eine der größten, spannendsten und kompliziertesten Herausforderungen meistern“. Jeder wisse, was er früher über den BER gesagt habe, schreibt Mehdorn im Brief, der in dieser Woche verteilt wurde: „Da ich ein Mann der alten Schule bin, gilt für mich: Wer Kritik übt, sollte sich am Ende der Pflicht, es besser zu tun, nicht entziehen.“ Für die Fehler seien „nur die wenigsten von Ihnen verantwortlich“. Sie seien nicht in einem Planungsbüro oder einer Baufirma beschäftigt. Zum BER kündigt Mehdorn eine Fehleranalyse an. „Und ich bin gerne bereit, Ihre Erfahrungen zu nutzen.“

Auch andere Worte Mehdorns machten diese Woche groß die Runde: Seine Idee, über die Erhaltung des Flughafen Tegel nachzudenken, findet Zustimmung. Laut einer repräsentativen Umfrage im Auftrag der „Bild“ vom Sonnabend wollen 60 Prozent der Berliner, dass der alte Flughafen in Betrieb bleibt. 24 Prozent sind mit der Schließung einverstanden. Zwölf Prozent sind unschlüssig. Das Meinungsforschungsinstitut „Insa Consulere“ hatte 1050 Berliner befragt.

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