EHRENSACHE : Helfer in der Not

Manuel Opitz
TATKRÄFTIG. Wolfgang Daube, 54, aus Rudow ist beim Neuköllner THW.
TATKRÄFTIG. Wolfgang Daube, 54, aus Rudow ist beim Neuköllner THW.

BerlinWAS ICH MACHE

Ich bin seit 39 Jahren im Ortsverband Neukölln des Technischen Hilfswerks, schon mein Vater war THWler. Jugendgruppen anleiten, nach starkem Regen Keller auspumpen und Sandsäcke stapeln, umgestürzte Bäume von Straßen räumen – das sind meine Hauptaufgaben. Besonders erinnere ich mich an eine Gasexplosion in Neuruppin: Wir fanden ein halb zertrümmertes Haus vor, Wände waren eingerissen. Mit der Hand trugen wir die Trümmer ab, weil Opfer im Schutt vermutet wurden. Das Gefühl, anderen zu helfen, ist unglaublich. Deshalb engagiere ich mich jeden Monat um die 30 Stunden.

WAS ICH MIR WÜNSCHE

Mehr Mädchen und Frauen beim THW. Mit Mädchen in der Jugendgruppe ist die Stimmung lockerer. Außerdem hoffe ich, dass die Menschen uns weiterhin als Helfer in der Not betrachten.

Infos unter www.lv-bebbst.thw.de und www.ov-neukoelln.thw.de

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