Ehrensache : „Ich bin für Krebskranke da“

Ruth Keseberg-Alt unterstützt Krebskranke und deren Angehörige in der Psychosozialen Beratungsstelle in Friedenau.

Moritz Lang
Ruth Keseberg-Alt.
Ruth Keseberg-Alt.Foto: Thilo Rückeis

WAS ICH MACHE

Ich arbeite seit zweieinhalb Jahren ehrenamtlich für die Psychosoziale Beratungsstelle für Krebskranke und Angehörige Selbsthilfe Berlin in der Cranachstraße 59 in Friedenau. Den Verein gibt es schon seit 30 Jahren, er entstand aus der Idee der Selbsthilfe, berät und begleitet Krebskranke und Angehörige besonders in der Zeit nach der Diagnose. Ich bringe Erfahrungen ein, war zuvor Geschäftsführerin der Caritaskonferenzen-Deutschland e.V. Berlin. Ich organisiere Veranstaltungen, mache Spendenaufrufe und helfe auch bei der Gewinnung weiterer Ehrenamtlicher. Damit hauptamtliche Fachkräfte, die selbst mit dem Thema beschäftigt waren, sich nun komplett auf die Beratung und Begleitung der Betroffenen konzentrieren können. Für die Aufgaben ist viel Kraft und Empathie nötig, aber es macht Spaß, mit positiv denkenden Leuten zusammenzuarbeiten.

WAS ICH MIR WÜNSCHE

Kürzlich hat der Paritätische Wohlfahrtsverband 1000 Monatskarten für Ehrenamtliche gespendet. Ich hoffe, diesem Vorbild schließen sich auch andere Verbände an, um die Mobilität zu fördern. Unser Verein wird vom Senat gefördert, aber wir sind trotzdem auf Hilfe angewiesen. Man kann uns Zeit schenken oder eine kleine Spende.

- Aufgezeichnet von Moritz Lang

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