EHRENSACHE : „Ich habe ein offenes Ohr für die Patienten“

ZEIT FÜR DIE MENSCHEN. Nina Schackers, 19, aus Gesundbrunnen, arbeitet jetzt nach dem Abi freiwillig ein Jahr in einer Klinik.
ZEIT FÜR DIE MENSCHEN. Nina Schackers, 19, aus Gesundbrunnen, arbeitet jetzt nach dem Abi freiwillig ein Jahr in einer Klinik.

WAS ICH MACHE

Nach dem Abitur stand für mich fest: Ich will erst mal etwas Praktisches machen. Seit September absolviere ich ein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) im St. Joseph- Krankenhaus in Tempelhof, dessen Träger der katholische Verband für Mädchen- und Frauensozialarbeit IN VIA ist. Ich unterstütze die Schwestern, wasche Patienten, habe ein offenes Auge und offenes Ohr. Man lernt Berührungsängste zu überwinden und spontan zu sein. Und für die Patienten bringen die Ehrenamtlichen Leben ins Haus, alle sind sehr dankbar. Man kann in vielen Institutionen ein FSJ machen. Ich möchte später etwas in Richtung klinische Psychologie studieren. Das FSJ ist eine super Chance, in den Beruf zu schnuppern: Ich kann mich einbringen, ohne gleich zu viel Verantwortung zu tragen.

WAS ICH MIR WÜNSCHE

Noch sehen Arbeitgeber das FSJ oft als nicht genutzte Zeit. Es sollte ein größeres Ansehen erhalten. sv

IN VIA Katholischer Verband für Mädchen- und Frauensozialarbeit für das Erzbistum Berlin e.V., www.invia-berlin.de, Tel. 857 84 286.

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