EHRENSACHE : „In Haiti drücken sie uns immer herzlich“

FAMILIENANGELEGENHEIT. Barbara Kaasch, 62, und Michael Kaasch, 63, aus Waidmannslust von „HaitiCare“. Foto: Georg Moritz
FAMILIENANGELEGENHEIT. Barbara Kaasch, 62, und Michael Kaasch, 63, aus Waidmannslust von „HaitiCare“.Foto: Georg Moritz

WAS WIR MACHEN

Das schlimme Erdbeben in Haiti von 2010 ist zwar schon einige Zeit her, aber jetzt geht es um Nachhaltigkeit. Wir haben uns Ende der 80er in Land und Leute verliebt. Zuerst haben wir eine Patenschaft für ein Mädchen übernommen, später „HaitiCare e.V.“ gegründet, eine Schule in Port-au-Prince aufgebaut. Und raten Sie mal, wer die Schule jetzt leitet. Die Natacha, unser ehemaliges Patenkind! Wir sind wahnsinnig stolz auf sie. Angefangen hat alles mit zehn Schülern, jetzt sind es über 300. So haben wir auch 50 Arbeitsplätze geschaffen. Die Kinder bekommen nicht nur Zugang zur Bildung, sondern auch Mittagessen und eine medizinische Grundversorgung. Für einige ist das die einzige Mahlzeit am Tag. Viele frühere Schüler sind jetzt selbst in der Lage, anderen zu helfen, auf eigenen Beinen zu stehen. Diese Entwicklung mitzuerleben ist toll. Am schönsten ist es natürlich, selbst rüberzufliegen: Dann kommen die Kinder an und drücken uns. Manche erzählen uns, dass sie für uns beten. Die Gefühle, die uns da entgegenschlagen, kann man nicht mit Geld aufwiegen.

WAS WIR UNS WÜNSCHEN

Dass sich noch mehr Menschen bei uns beteiligen, damit wir noch mehr helfen können. mop

www.haiticare.de, Tel.: 402 2418

E-Mail: michael.kaasch@haiticare.de

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