EHRENSACHE : „Mit wenig Geld kann man viel im Kiez bewegen“

Sabine Kamp, 56, aus Kreuzberg wählt im Nachbarschaftshaus Urbanstraße förderungswürdige Projekte aus.

ENTSCHEIDUNGSFREUDIG. Sabine Kamp gehört zur Jury der „KiezAktivKasse“– das passt zu ihrem Beruf als Projektberaterin.
ENTSCHEIDUNGSFREUDIG. Sabine Kamp gehört zur Jury der „KiezAktivKasse“– das passt zu ihrem Beruf als Projektberaterin.Foto: Kai-Uwe Heinrich

WAS ICH MACHE

Ich bin seit fast zwei Jahren Jurymitglied bei der „KiezAktivKasse“ im Kreuzberger Nachbarschaftshaus Urbanstraße. Es gibt etwa ein Dutzend solcher Kassen in Berlin, damit werden soziale Projekte im Kiez mit bis zu 750 Euro unterstützt. Das Geld kommt von unseren Flohmärkten und aus Spenden. Wir haben etwa ein Projekt am Sperrgutmarkt am Spreewaldplatz unterstützt. Alte, kaputte Sachen werden da zu neuen Dingen, etwa aus Fahrradschläuchen eine Liegestuhlbespannung gefertigt. Durch mein Ehrenamt bekomme ich immer mit, wie viele tolle Ideen es gibt.

WAS ICH MIR WÜNSCHE

Wir hatten bisher einen Sponsor, der für jeden gesammelten Euro einen Euro dazugab. Das Unternehmen hat jetzt ein eigenes soziales Projekt – und ich hoffe, dass wir einen neuen Sponsor finden. ffe

- Spendenkonto: Nachbarschaftshaus Urbanstraße e.V., Berliner Bank,

Kontonr.: 526 764 614, BLZ 100 708 48.

Internet: www.kiezaktivkasse.de,

Telefon 616 272 83 oder 690 497 21,

E-Mail: info@kiezaktivkasse.de

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