Ehrensache- Porträt : „Keine Angst, es ist nur ein kleiner Pieks“

Es gibt viele ehrenamtliche Helfer - in unserer Rubrik "Ehrensache" stellen wir einige vor. Heute: Ein Blutspender, der Mut macht.

Manuel Opitz
Lebenretter. Kay Wack, 47, Physiotherapeut aus Rahnsdorf, spendet alle acht Wochen Blut für das DRK. Foto: Thilo Rückeis
Lebenretter. Kay Wack, 47, Physiotherapeut aus Rahnsdorf, spendet alle acht Wochen Blut für das DRK.Foto: Thilo Rückeis

WAS ICH MACHE

Ich bezeichne mich als Organspender, denn Blut ist das größte Organ des Körpers. Vor 28 Jahren habe ich eine Freundin zum Blutspenden begleitet, seitdem war ich schon 150-mal beim Deutschen Roten Kreuz. So habe ich 75 Liter Blut abgegeben. Ich denke auch an all die Menschen, denen ich helfen konnte. Alleine in der Region Berlin, Brandenburg und Sachsen werden täglich 1500 Blutkonserven benötigt. Vor allem für Krebspatienten, aber auch für Menschen mit Herz- und Magen-Darm-Erkrankungen sind diese Spenden überlebensnotwendig. Das hier fühlt sich an, wie Verantwortung in der Gesellschaft zu übernehmen. Ich gebe Leben weiter. Die Spender gehen miteinander sehr solidarisch um, das merke ich bei der Spendenmahlzeit. Wir sind ja so eine Art stille Begleiter kranker Menschen.

WAS ICH MIR WÜNSCHE:

Von allen, die nicht spenden gehen: Traut euch, es ist wirklich nur ein kleiner Pieks. Und zwar einer mit großer Wirkung. Ich sage den Erstspendern immer: „Ihr braucht keine Angst zu haben.“ Die Schwestern vom DRK können das perfekt.

Deutsches Rotes Kreuz, Termine und Infos: www.blutspende-ost.de und über das aus dem Festnetz kostenlose Infotelefon 0800 / 11 949 11

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