Ehrensache : „Wasser für Taifun-Opfer“

Die Wahl-Steglitzerin, Journalistin und Moderatorin Verena Wriedt ist Botschafterin der SOS-Kinderdörfer. Aktuell ruft die 39-Jährige zu Spenden für Trinkwasseranlagen auf den Philippinen auf.

Tina Gerstung
Bereits 2012 übergab Verena Wriedt als Botschafterin für SOS-Kinderdörfer eine Trinkwasseranlage in Manila.
Bereits 2012 übergab Verena Wriedt als Botschafterin für SOS-Kinderdörfer eine Trinkwasseranlage in Manila.Foto: REDO Water Systems GmbH/SOS Kinderdörfer

WAS ICH MACHE

Von Anfang an unterstütze ich Clean Water e.V. und „Redo Water Systems“, die einen Trinkwasserkiosk auf den Philippinen realisieren wollen. Das ist eine Wasseraufbereitungsanlage, die sicheren Zugang zu sauberem Trinkwasser gewährleisten soll. Erhebungen des Nationalen Statistikamts der Philippinen (NSO) zufolge haben 24 Millionen Menschen dort genau das nicht. Und nach der Katastrophe in Tacloban brauchen die Filipinos unsere Hilfe mehr denn je – wo Wasser doch das Allerwichtigste ist zum Überleben! Als ich die Bilder von den Taifun-Opfern gesehen habe, hat mich das mitten ins Herz getroffen, und ich konnte nicht aufhören zu weinen. Die Philippinen sind schließlich zehn Jahre lang meine Heimat gewesen. Ich bin zwar in Wiesbaden geboren, aber in Manila aufgewachsen. Vom sechsten bis zum 16. Lebensjahr habe ich dort gewohnt, die Sprache gesprochen und mich dort heimisch gefühlt. Ich selbst habe vor Ort auch Taifune und Erdbeben erlebt, aber alles nichts Tragisches. Hätte ich jetzt kein kleines Baby, wäre ich sofort hingeflogen, um zu helfen.

WAS ICH MIR WÜNSCHE

Ich wünsche mir von ganzem Herzen, dass den Menschen so schnell wie möglich geholfen wird! Uns geht es nun mal wirklich richtig gut in Deutschland, und ich glaube, dass jeder, wirklich jeder, etwas übrig hat, das er spenden kann – ob das jetzt ein Euro oder 100 Euro sind. So ein Wasserkiosk kostet rund 45 000 Euro.
Protokoll: Tina Gerstung, QIEZ.de

- Infos und Kontakt für Spender: www.clean-water.org

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