EHRENSACHE : „Wir trainieren gegen den Witwenbuckel“

Christa Kaltais, 73, aus Biesdorf, ist seit sieben Jahren in einer Selbsthilfegruppe gegen Knochenschwund aktiv.

Franziska Felber
GYMNASTIK HÄLT FIT. Christa Kaltais in der Selbsthilfegruppe. Foto: Kitty Kleist-Heinrich
GYMNASTIK HÄLT FIT. Christa Kaltais in der Selbsthilfegruppe.Foto: Kitty Kleist-Heinrich

WAS ICH MACHE

Für Osteoporose-Patienten in der Selbsthilfegruppe organisiere ich Infoveranstaltungen, Arztvorträge, Ausflüge und Turngruppen. Bei mir wurde vor 14 Jahren Osteoporose festgestellt. Tut man nichts dagegen, verkrümmt sich die Wirbelsäule zum „Witwenbuckel“. Unsere Mitglieder sind 70 bis 84 Jahre alt. Nach der wöchentlichen Gymnastik mit ausgebildeten Therapeuten tauscht sich die Gruppe aus über Medikamente, Therapien und ob wir Hilfe benötigen. Als ich einmal sehr krank war, nahmen mir Mitglieder Arbeit ab. Das ist, was eine Selbsthilfegruppe ausmacht.

WAS ICH MIR WÜNSCHE

Einheitliche Standards sollten langfristig beim Training angelegt werden. Denn nach zwei, drei Jahren zahlt die Krankenkasse oft nicht mehr. Es heißt dann, man könne auch zu Hause üben. ffe

Kiezspinne Frankfurter Allee Süd e.V., Selbsthilfetreff Synapse, Schulze-Boysen-Straße 38, www.kiezspinne.de.

Tel.: 55 49 18 92 (Mo. 13 bis 17 Uhr, Di. 13 bis 16 Uhr, Fr. 10 bis 12 Uhr)

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