EICHENPROZESSIONSSPINNER : Auffällige Nester und gefährliche Gifthärchen

AUF NAHRUNGSSUCHE



Die Raupen des Eichenprozessionsspinners futtern am liebsten in Gesellschaft. Schlüpfen sie Anfang Mai aus ihren Eiern, machen sich die Tiere in Gruppen von bis zu 30 Raupen auf Nahrungssuche. Hintereinander her ziehen die bis zu fünf Zentimeter langen Insektenlarven an den Baumstämmen hoch ins Blattwerk der Eichen.

ENTWICKLUNGSSTADIEN

Ältere Raupen ziehen sich tagsüber zur Häutung in die auffälligen Gespinste am Stamm oder in Astgabeln zurück. Bis zu einem Meter lang können die Nester werden. Insgesamt durchlaufen die Raupen bis zur Verpuppung fünf bis sechs Entwicklungsstadien. Nach drei bis fünf Wochen schlüpft Anfang August der fertige Falter.

BERÜHREN VERBOTEN

Giftig
sind nur die Raupen ab dem dritten Entwicklungsstadium. Dann bilden sie ihre Gifthärchen aus, die das Nesselgift Thaumetopoein enthalten. Der Kontakt kann zu Hautausschlägen und zu Asthmaanfällen führen. Auch allergische Schocks sind möglich. Bei stärkeren Ausschlägen sollte ein Arzt aufgesucht werden. mat

0 Kommentare

Neuester Kommentar
      Kommentar schreiben