Berlin : Ein bis zwei Millionen für 29 Kilometer zusätzliche Busspuren

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Das Busspurnetz soll noch in diesem Jahr um fast ein Drittel wachsen. Zu den 96 vorhandenen Kilometern kommen nach Angaben von Verkehrssenator Peter Strieder (SPD) 29 Kilometer hinzu. Nach langen Jahren der Stagnation beim Ausbau der Strecken hatte noch Strieders Vorgänger Jürgen Klemann (CDU) einen Vertrag zur Beschleunigung von Bussen und Straßenbahnen mit der BVG geschlossen. Auf den Sonderfahrstreifen erreichen Fahrgäste schneller ihr Ziel, und die BVG spart Geld, weil sie weniger Fahrzeuge - und Fahrer - einsetzen muss. Allein durch die vorhandenen Spuren spart die BVG jährlich über 9 Millionen Mark.

Beschleunigt werden sollen bis Ende des Jahres zunächst die Linien X 69, 101, 194 und 227. Zum Programm gehören dabei auch geänderte Ampelschaltungen. Die Investitionen liegen zwischen 1,1 Millionen Mark und 2,9 Millionen Mark, die jährlichen Einsparungen zwischen 140 000 Mark und 220 000 Mark. Auf Beschleunigungsmöglichkeiten untersucht werden zudem die Linien X 34, X 49/149, X 54/154/195, 100/200, 108, 109/210, 129, 133, 144, 147, 148/348, 150/158, 156, 167/265, 186, 187,192/197/297, 240, 241, 255 und 260.

Eine neue Busspur gibt es bereits auf der Klingelhöferstraße. Kurzfristig folgen sollen Sonderfahrstreifen auf der Elsenstraße, auf dem Kurt-Schumacher-Damm, auf der Potsdamer Straße in Schöneberg, auf dem Spreeweg sowie auf der Alfredstraße in Lichtenberg. Geplant sind zudem Spuren auf dem Teltower Damm, wo dann Kurzparkplätze entfallen, und auf der Maltesterstraße in Steglitz, wo der Bezirk Einwände hat.

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