Berlin : Ein Botschafter als Buchgestalter

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Club Cup fällt aus. Das Fußballturnier der Clubmannschaften an der Arena in Treptow ist wegen des schlechten Wetters abgesagt worden. Auch das weitere Programm im Rahmen des Urban CultureFestivals NOW wurde nach innen verlegt. Weitere Infos unter Telefon 5332030 und www.arena-berlin.de. cof

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Jazzklassiker , gegen den Strich gebürstet: Damit unterhält die Berliner Swing-, Bossa- und Funk-Gruppe „Jazzophrenia“ mit Sängerin Claudia Pfister am Donnerstag, 14. Juli, ab 21 Uhr in der Kreuzberger Junction Bar (Gneisenaustraße 18). Auch Ausflüge in die melodischen Bereiche von Salsa, Rock und Reggae gehören zum Programm. Eintritt: 5 Euro, Karten an der Abendkasse. cs

Steinmetz kommt. Der Künstler und Steinmetz Helmut Höcker kommt am Wochenende in den Hinterhof des Machmit! Museums, Senefelderstr. 5, in Prenzlauer Berg. Kinder ab fünf Jahren können am 9. und 10. Juli jeweils von 10 bis 18 Uhr mit ihm „Geschichten im Stein“ gestalten. Regenfeste Kleidung mitbringen, Infos unter 74778200 oder www.machmitmuseum.de. cof

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Das Gute siegt. So heißt der unveröffentlichte Text, den Radiodichter Hermann Bohlen am Freitag, 15. Juli im „Goldliteraturmagazin“, Prinzenalle 34, Wedding, um 21 Uhr vortragen wird. Frieder Butzmann begleitet die witzig-bedrohlichen Texte musikalisch. Eintritt frei, mehr Infos unter www.goldmag.de. cof

Das Büchermachen gehört normalerweise nicht zu den originären Aufgaben einer diplomatischen Vertretung, das Werben für das eigene Land aber sehr wohl. Frankreichs Botschafter in Deutschland, Claude Martin , hat das nun miteinander verbunden und dabei auch noch den Bogen in sein Gastland geschlagen. „Ein deutsch-französisches Jahr – 2004“ ist ein Bildband betitelt, der den menschlichen Begegnungen zwischen beiden Ländern, von der großen Politik über die Städtepartnerschaften bis zum Schüleraustausch, gewidmet ist. Catherine Haller von der Presseabteilung der Botschafter, die die Bildbeschaffung organisierte, verweist stolz darauf, dass 700 der gedruckten 1000 Exemplare bereits begeisterte Abnehmer gefunden haben. Finanziert hat das Vorhaben nicht etwa das Außenministerium in Paris, sondern die Botschaft aus „umgewidmeten“ Etatmitteln, wie es heißt. Kaufen kann man das Buch nicht, es ist nur in der Botschaft erhältlich. Angesichts des großen Erfolgs überlegt Claude Martin aber schon jetzt, ob es nicht auch eine Ausgabe 2005 geben wird. apz

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