• Ein Enten-Brief für jeden Theaterbesucher Herman van Veen gastiert am Ku’damm – und hilft Unicef

Berlin : Ein Enten-Brief für jeden Theaterbesucher Herman van Veen gastiert am Ku’damm – und hilft Unicef

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„Alvast bedankt. Hoogachtend“, hat der von Herman van Veen erdachte Enterich Alfred Jodocus Kwak seinen Brief an „Beste mensen“ niederländisch unterschrieben. Diesen Brief findet jeder auf seinem Platz, der bis zum 30. Dezember eine der 26 Vorstellungen von „Lachen verboten“ am Kurfürstendamm besucht. Dort ist der berühmteste Enterich der Welt, dessen Abenteuer Herman van Veen 1985 erstmals auf einer Bühne präsentierte, jetzt in doppelter Mission unterwegs. Alfred Jodocus Kwak wirbt für Unicef. Schon mit monatlich acht Euro Spende könne man Kindern in Not helfen, erfährt man aus seinem Brief. Und auch auf der Bühne hilft Alfred, der von Lilja Hermannsdóttir gespielt wird: In dem neuen Abenteuer, das Herman van Veen für 7 bis 107-Jährige erzählt, bringt er den Einwohnern im afrikanischen Congobongo das amtlich verbotene Lachen zurück.

Auch der Schöpfer der Show stellte sich gestern Vormittag im überfüllten Theaterfoyer der Presse in doppelter Funktion vor – als Künstler und als niederländischer Botschafter des Kinderhilfswerks der Vereinten Nationen. Seit 25 Jahren macht Herman van Veen das schon – auch diesmal unterstützt von seiner kwakigen Ente. Die kann man seit Neuestem auch mit Heim nehmen: „Lachen verboten“ gibt es als Comicbuch des Aufbau-Verlag und als DVD.

Das Vergnügen mit der Ente hilft aidskranken Kindern in Afrika. Ein Teil des Erlöses soll Unicef-Hilfsprojekten zugute kommen. Auch die hoffentlich zahlungskräftige Resonanz auf Alfreds Enten-Brief an die Theaterbesucher am Ku’damm. Wenn zur Premiere von „Lachen verboten“ gestern Abend alle kamen, die zusagten, gehören immerhin der CDU-Generalsekretär Laurenz Meyer, der niederländische Botschafter Nikolaus van Dam, der Chef der Berliner Senatskanzlei, André Schmitz, sowie Artur Brauner, Michel Friedman und Hans Wall von der Wall AG zu den „Beste mensen“, an die sich die Enten-Botschaft richtet. hema

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