Berlin : Ein Fall und zwei Gerichtsverfahren

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Am 22. Dezember 2004 erhob die Staatsanwaltschaft Anklage gegen 14 Vorstands und Aufsichtsratsmitglieder der Berlin Hyp , einer Tochter der Bankgesellschaft Berlin. Sie hatten 1996/97 der Vergabe von Großkrediten an die Unternehmensgruppe Aubis zugestimmt. Dadurch wurde das Vermögen der Berlin Hyp nach Meinung der Staatsanwälte beträchtlich gefährdet. Der Tatverdacht: Untreue im besonders schweren Fall. Zu den Beklagten gehört der ehemalige CDU-Fraktionschef Klaus Landowsky . Spätestens im Mai will das Kriminalgericht Berlin entscheiden, ob und wann das Strafverfahren eröffnet wird.

DIE ZIVILKLAGE

Am 22. März 2005 wies das Kammergericht eine Schadensersatzklage der Berlin Hyp in letzter Instanz ab. Die vier angeschuldigten Ex-Manager hätten bei der Kreditvergabe an Aubis „nicht gegen ihre Pflicht zur Anwendung der Sorgfalt eines ordentlichen und gewissenhaften Geschäftsleiters verstoßen“. za

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