Berlin : Ein Hauch New York

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Mit der CityAvenue des Ostens werden auch die Jahresempfänge der Interessengemeinschaft Friedrichstraße immer größer. IG-Chef Rainer Boldt und Geschäftsführerin Dorothee Stöbe begrüßten im neuen Jolly-Hotel gestern über 250 Gäste, darunter MdB Siegfried Helias , Bezirksbürgermeister Joachim Zeller und Wirtschaftsstadtrat Dirk Lamprecht . Gesprächsthema: eine weitere Liberalisierung der Ladenöffnungszeiten. Dann könnten die Kunden noch nach einem Besuch im Friedrichstadtpalast einkaufen gehen. Intendant Alexander Iljinski steuert direkt auf die Jubiläumsspielzeit zu: 20 Jahre neuer „Palast“, (der am 26. April 1984 an der Friedrichstraße eröffnet wurde) wird ab September mit der Revue „Das gab’s nur einmal, das kommt jetzt wieder“ gefeiert. Ein kürzlich bekannt gewordener Vorschlag von „Forum Stadtbild“, Friedrichstraße und „Linden“ zur verkehrsfreien Zone zu machen, wurde als Schnapsidee belächelt und rundweg abgelehnt. Tenor: Innerstädtisches Verkehrstreiben war schon immer ein Teil vom Fluidum dieses Boulevards. Was fällt dem kulturbeflissenen Flaneur Wilfried Rott zur Friedrichstraße ein? In Erich Kästners „Pünktchen und Anton“ gäbe es eine unübertroffen phantastische Beschreibung der Friedrichstraße, „da kommen einem die Tränen“, sagt der Moderator von „Ticket“. Und heutigen tags? Welche Empfindungen, Professor Rott? „In den besten Momenten ein zarter Hauch von New York“. . . Lo.

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