Andreas Geisel – Inneres und Sport

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Ein Jahr Rot-Rot-Grün in Berlin : So hat sich der Senat bisher geschlagen
Berlins Innensenator Andreas Geisel (SPD)
Berlins Innensenator Andreas Geisel (SPD)Foto: Michael Kappeler/dpa

Der Mann hat viel am Hacken. Andreas Geisel (SPD) führt das Innenressort, ihm unterstellt ist damit auch das immer wieder durch Pannen aufgefallene Landeskriminalamt (LKA). Auch aus der Polizeiakademie gab es ungute Nachrichten über Respektlosigkeit der Polizeischüler und mutmaßliche Verbindungen ins kriminelle Milieu.

Geisel, ehemals Bausenator, was er gerne geblieben wäre, musste in diesem Jahr einige „Fehler finden und benennen“, wie er bei verschiedenen Gelegenheiten sagte. Dabei ist er bei den Berlinern nicht unbeliebt, steht immerhin auf Platz fünf der Forsa-Skala.

Und ihm ist der Rückhalt des Regierenden Bürgermeisters stets sicher. Allerdings wird gerade nach dem Terroranschlag im vergangenen Dezember im Bereich Sicherheit viel von ihm erwartet. Die Polizei wurde jahrelang runtergespart, das ist jetzt anders. Mehr Stellen, Schutzwesten, Helme, Dienstwaffen sind fest eingeplant. Auch mobile Wachen und Videoüberwachung an kriminalitätsbelasteten Orten.

Umgesetzt ist davon noch nicht viel – es brauche Zeit, heißt es. Detaillierte Pläne hat Geisel vorgelegt, dafür gab es Lob von Seiten der Polizeigewerkschaften. Ein weiterer Berliner Problem-Dauerbrenner sind die Terminvergaben, etwa beim Bürgeramt. Das Ziel der 14-Tage-Frist kann derzeit nur eingehalten werden, wenn die Bürger flexibel beim Standort des Bürgeramts sind. Das sorgt für Frust.

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