Berlin : Ein neuer Job für den Bausenator (Meinung)

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Welch eine Idee! Der derzeitige Bau- und Verkehrssenator Jürgen Klemann (CDU) ist als neuer Chef der Gesellschaft im Gespräch, die den neuen Flughafen in Schönefeld plant. Klar, Klemann braucht einen neuen Job. Aus dem Abgeordnetenhaus muss er sich verabschieden, weil ihn seine Parteifreunde erst gar nicht mehr als Kandidaten aufgestellt haben. Und so gut wie sicher ist, dass er auch seinen Senatorensessel räumen muss. Warum also nicht ab zum Flughafen? Ein Politiker kann sowieso alles. Klemann hat es schon gezeigt. Stadtrat, Bürgermeister, Schulsenator, Bau- und Verkehrssenator - alles war möglich. Und mit dem Flughafen hat er sich ja auch schon beschäftigt. Seine Verwaltung bearbeitet derzeit den Antrag der Flughafengesellschaft, Tempelhof bis 2002 zu schließen. Klemann selbst ist dafür, ihn offen zu halten. Allerdings ist die Führung der Planungsgesellschaft kein Versorgungsjob. Sie hat immerhin eine Schlüsselrolle bei der Flughafenplanung. Und wenn der Senat wirklich will, dass 2007 auf dem neuen Flughafen in Schönefeld das erste Flugzeug abhebt, könnte er auch darüber nachdenken, einen Fachmann anzuheuern. Es müsste ja nicht unbedingt Axel Nawrocki sein, der eben bei der Bahn AG geflogen ist.

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