Berlin : Ein Pfad durch siebzig Jahre Geschichte

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Neugierig folgen tausende Besucher Tag für Tag den Touristenführern durchs Olympiastadion. Seit Anfang des Monats ist die Arena zu besichtigen, 30 000 Menschen haben sie nach dem Finale der Fußball-WM schon einmal angeschaut. Das Stadion und der Olympiapark seien „ein Highlight“, sagte gestern Sportsenator Klaus Böger (SPD), als er mit Kultursenator Thomas Flierl (Linkspartei.PDS) den neuen „Geschichtspfad“ auf dem Areal entlanglief. Mehr als 45 Tafeln informieren künftig Besucher in deutscher und englischer Sprache über die Historie des Olympiageländes. Schon vor der Fußball-WM 2006 waren die meisten Tafeln aufgestellt, befanden sich aber hinter den hohen Sicherheitszäunen.

Ab Anfang September können Besucher nun für einen Euro den bislang unzugänglichen Olympiapark besichtigen und die dortigen Stationen des Rundgangs besichtigen. Dazu gehört beispielsweise auch die ehemalige Dienstvilla des Reichssportführers, die nordwestlich des Olympiastadions steht.

Wissenschaftlich vorbereitet wurde das Projekt vom Berliner Forum für Gegenwart und Geschichte. Die Kosten für den Geschichtspfad liegen nach Angaben des Senats bei 330 000 Euro. AG

Die WM kommt unter den Hammer: Fifa-Teppiche, Flaggen, Tische und Raritäten wie der WM-Pokal-Podest werden versteigert. Vorbesichtigung: Heute zwischen 15 Uhr und 18 Uhr am Adlerplatz auf dem Olympiagelände. Versteigerung: Am Samstag ab 11 Uhr. Infos: www.dechow.de

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