Berlin : Ein Ritter soll für Spandau werben Geschäftsleute wollen Bezirk bekannter machen

-

Spandaus neuer „Sympathieträger“ trägt Rüstung. Nachdem aus der Havelstadt werbemäßig bereits die „Zitadellenstadt“ geworden ist, soll der Ritter jetzt die Verknüpfung von Einkauf und Gaststättenbesuch mit den historischen Highlights des Bezirks verkörpern. Finanziert werden soll die jetzt präsentierte Kampagne von den örtlichen Geschäftsleuten. Was die Werbegemeinschaften in den großen Einkaufszentren können, schaffen die Spandauer auch, hofft SvenUwe Dettmann. Geschäftsführer der Partner für Spandau Gesellschaft für Bezirksmarketing.

Bisher hatte man in Spandau allerdings stets Schwierigkeiten, alle Akteure unter einen Hut zu bringen. Jetzt sind eine Kreativ-, eine Medien- und eine Internetagentur in Vorleistung getreten. Ein fertiges Konzept überzeugt eher als eine Idee, so der Marketing-Experte.

Die Geschäftsleute können sich in vier Kategorien von Bronze bis Premium mit 100 bis 2500 Euro monatlich an dem Projekt beteiligen. Sie erwerben dafür unterschiedliche Leistungen von der exklusiven Darstellung im geplanten Einkaufsführer bis zur Möglichkeit, sich mit Eigenwerbung in die Imageanzeigen einzubringen. Der Spandauer Ritter soll künftig in Zeitungsannoncen und auf Plakatwänden für den Bezirk werben sowie als lebensgroßer Aufsteller Prospekte tragen. Und schließlich auch zum Leben erweckt werden. So könnte der Ritter künftig auf Plätzen und Kreuzungen lauern, um Passanten und Autofahrern den Weg nach Spandau zu weisen. Zunächst muss Dettmann allerdings erst einmal selbst bei den potenziellen Finanziers die Werbetrommel rühren. Am 1. November um 20 Uhr wird das Konzept allen Interessenten im Bürgersaal des Rathauses an der Carl-Schurz-Straße vorgestellt. du-

0 Kommentare

Neuester Kommentar
      Kommentar schreiben