• Ein Seiteneinsteiger wäre nicht schlecht Wirtschaft hofft auf einen Nachfolger mit Sachverstand

Berlin : Ein Seiteneinsteiger wäre nicht schlecht Wirtschaft hofft auf einen Nachfolger mit Sachverstand

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Hartmann Kleiner, Unternehmensverbände: Von einem neuen Senator erwarte ich vor allem Wirtschaftskompetenz. Es gibt Beispiele in Bund und Ländern, wo man bei der Besetzung des Amtes eines Wirtschaftsministers mehr auf Sachverstand aus der Wirtschaft setzt als auf parteipolitische Karrieren. Diese Seiteneinsteiger sind meist sehr akzeptiert. Dringend ist, dass der neue Senator das Wirrwarr um die Auszahlung von Fördermitteln beendet.

Klaus Clausnitzer, Landesarbeitsamt: Die notwendigen haushaltsrechtlichen Entscheidungen für den Bereich der Arbeitsmarktpolitik sind getroffen. Ich bin sicher, dass die Zusammenarbeit durch diese Veränderung nicht beeinflusst wird.

Wolframv.Fritsch, Partner für Berlin: Der Wirtschaftssenator ist ein wichtiger Botschafter für Berlin. Als Nachfolger Gysis brauchen wir jemanden, der die Stärken der Stadt ausspielt. Berlin hat Dynamik und verfügt über viel seriöse Kreativität. Das muss der neue Senator ausbeuten.

Handwerkskammer: Es ist unabdingbar, so rasch wie möglich eine geeignete und kompetente Persönlichkeit für die Nachfolge zu finden. Es darf in Berlin kein wirtschaftspolitisches Vakuum entstehen, das die Lösung der akuten Probleme der Stadt aufgrund parteitaktischer Überlegung aufschiebt oder lähmt.

Industrie- und Handelskammer: Die IHK Berlin erwartet nun eine rasche Nachfolgeentscheidung. Dabei liegt es in der Verantwortung des Regierenden Bürgermeisters, dem Abgeordnetenhaus eine qualitativ überzeugende Persönlichkeit vorzuschlagen, die das Vertrauen der Wirtschaft hat oder zu mindestens in der Lage ist, es zu gewinnen.sik

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