Berlin : Eine 29-jährige Frau wurde wegen der Verwendung gestohlener Schecks verurteilt

Wegen gewerbsmäßiger Bandenhehlerei ist eine 29-jährige Frau am Dienstag zu fünf Jahren Gefängnis verurteilt worden. Der Staatsanwalt hatte 178 Fälle von eingelösten gestohlenen Schecks über jeweils 400 DM aufgezählt. Dabei handelte sich um Schecks, die von Kosovo-Albanern bei Wohnungseinbrüchen und Taschendiebstählen erbeutet worden waren.

Die Frau reichte die ausgefüllten Schecks für neun von ihr eingerichtete Girokonten ein. Sofort nach der Gutschrift hob sie die Beträge ab. Der Schaden soll 1998 insgesamt 170 000 DM betragen haben.

Laut Geständnis will die Frau zum Einrichten der Konten ein Startgeld von 3 000 DM von der Bande erhalten haben. Je eingelösten Scheck hätte sie zehn Prozent für sich verwenden dürfen. Den Rest lieferte sie bei einem inzwischen flüchtigen Albaner ab. Die 29-Jährige wurde am 28. Dezember 1998 beim Einlösen eines Schecks festgenommen.

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