Berlin : „Eine Alternative zu Döner und Brathähnchen“

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In unserer gestrigen Ausgabe sprach sich der Grünen-Politiker Hans-Christian Ströbele gegen eine Mc Donald’s-Filiale in Kreuzberg aus. Dies führte zu einer heftigen Diskussion unter unseren Lesern im Internet. Hier einige Stimmen:

Ich möchte keinen Mc Donald’s in Kreuzberg. Schlicht und einfach, weil ich den weltweiten Einheitsbrei durch Konzernketten nicht mehr sehen kann.

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Der Tenor des Interviews mit Ströbele: „Kauft nicht beim Amerikaner“ kommt mir so bekannt vor. Herr Ströbele hat merkwürdige Vorstellungen von Demokratie . Wieso soll ein legales Unternehmen nicht an genannter Stelle ein Geschäft eröffnen dürfen?

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Regenwaldböden gehen für Burgerbrater nicht mehr drauf, sie werden für die Sojaproduktion gerodet. Wer futtert Soja ohne Ende? Veganer, die es im Einzugsgebiet von Ströbele zuhauf gibt. Am schlimmsten sind die humorlosen Politveganer , vorzugsweise laufen sie mit verbissen-ernsthaften Gesichtern herum und versuchen zu missionieren, während sie steinharte Grünkernbratlinge mümmeln…

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Ich habe Verständnis , dass es noch Leute gibt, die sich für eine individuelle Welt entscheiden und dafür kämpfen.

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Ist doch eigentlich ganz schön, dass es in dem Kiez dann endlich eine Alternative zu Döner und Brathähnchen gibt.

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Im stubenrein alternativen Kreuzberg muss der böse Kapitalismus draußen bleiben. Wie lustig und faszinierend, welche argumentativen Verrenkungen Ströbele da vollführt. Wenn ich nicht reingehe, schaden mir Cheeseburger auch nicht.

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Man kann in der Tat sehr viel gegen Herrn Ströbeles Kampagne gegen Mc Donald’s in Kreuzberg haben oder schreiben. Aber macht nicht gerade die pure Existenz derselben Kreuzberg zu einem weltweit einzigartigen Ort? Tsp

Diskussion im Internet:

www.tagesspiegel.de/themen

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