Berlin : Eine Maus erobert die Unterwelt Christmas-Gayle im Wohnzimmer

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Berühmte Mäuse der Filmgeschichte? Die hießen Mickey oder Feivel, daneben gab es Verwandte wie Ben, die Ratte. Man wird umdenken müssen, denn nun kommt Roddy, und alle früheren Konkurrenten sind „Flutsch und weg“. Der Titel deutet auf kindlichen Klamauk, davon bietet der neue Animationsfilm um Roddy, den durch die Unterwelt hetzenden Mäuserich, einiges, aber auch Papa und Mama werden ihren Spaß an all den Film-, Fußball- und sonstigen Zitaten haben. Die meisten müssen damit noch bis 7. Dezember warten, die Gäste der deutschen Premiere im Zoopalast aber haben heute am späten Nachmittag das Vergnügen, Erst gibt es dort eine Kinderparty, gegen 17.30 Uhr dann den Film mit einiger daran beteiligter Prominenz, vorneweg Hugh Jackman , der im Original den Roddy spricht, dazu Ralf Bauer als dessen deutsche Stimme und Jessica Schwarz als Synchronstimme des Rattenmädchens Rita. Erwartet werden auch die beiden Regisseure Sam Fell und Dave Bowers , sowie Jeffrey Katzenberg , Chef der Produktionsfirma Dreamworks, der schon Filme wie „Shrek“ und „Madagascar“ verantwortet hat. ac

Viele Menschen sprechen englisch, nur einer „Dinglish“. Wenn Gayle Tufts den Mund aufmacht, dann klingt das so: „The Tipi ist mein Wohnzimmer.“ Das ist zum einen das berühmte Dinglish, zum anderen die Wahrheit. Denn mit ihrer neuen Show „White Christmas Again“ steht die berlinisch-amerikanische Entertainerin bis Weihnachten fast täglich auf der Bühne im Zelt am Kanzleramt. Weihnachts-Hasser müssen keinen Bogen um die Show machen, so richtig besinnlich wird es wegen des schrägen Humors der Komödiantin nicht, anderseits wird das christliche Fest nicht unnötig durch den Kakao gezogen. Zu besinnlich konnte es bei der Premiere am Sonnabend gar nicht werden, da die Temperaturen vor dem Zelt eher ans Osterfest erinnerten. „Miami goes Marzahn“, ver-dinglishte Tufts die Hitzewelle, „I love this Jahreszeit“. Die furiose Humorattacke beschloss ein schwarz gewandeter Engel, Otto Sander, mit einem knapp 15-sekündigen, wortlosen, aber dennoch beklatschten Überraschungsauftritt, der den „Himmel über Berlin“ zurück auf Erden brachte. Im Premierenpublikum saß unter anderem die frühere grüne Verbraucherschutzministerin Renate Künast, die von Tipi-Chef Holger Klotzbach mit den Worten „Du lässt dir aber auch nichts entgehen“, begrüßt worden war. Die beiden kennen sich gut, Künast hatte vor vielen Jahren bei Klotzbach ihren Abschied aus der gefeiert. Ha

Karten unter 0180/327 93 58, Internet www.tipi-das- zelt.de

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