Berlin : Eine Tonne Feuerwerk, eine Million Menschen

Anfahrt, Musik, Preise: Was Besucher der Silvestermeile beachten sollten

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DAS FEST: In der Nacht wird es auf der Straße des 17. Juni eng, eine Million Menschen feiert zwischen Siegessäule und Brandenburger Tor. Die Buden sind aber schon ab 14 Uhr geöffnet, das Riesenrad dreht sich dann auch schon und Musik wird ebenfalls gespielt: Die Bands proben nachmittags für ihren Auftritt. Der Eintritt ist frei.

DIE BÜHNEN: Ab 21.05 Uhr – dann überträgt RTL II live – spielen auf der Bühne am Brandenburger Tor Musiker wie Uwe Ochsenknecht (und Sohn Wilson Gonzales), Olaf Henning („Cowboy und Indianer“), Markus Becker („Das Rote Pferd“) oder auch LaFee, Oomph! und Aloha from Hell. Auf einer Bühne am kleinen Stern spielt eine Coverband und an der Siegessäule treten unter anderem Achim Petry auf (der Sohn von Wolfgang Petry) und die Hermes House Band („I Will Survive“). In den acht Zelten legen DJs auf, das größte fasst 1000 Leute.

DAS FEUERWERK: Um Mitternacht übernimmt Sprengmeister Uwe Rohr, 61, aus der Nähe von Hannover, das Kommando: Er hat eine Tonne Feuerwerkskörper herangekarrt und jagt sie um 0 Uhr in den Himmel. Dauer: 15 Minuten.

DIE PREISE: Raketen und Knaller darf sowieso niemand mitnehmen, Glasflaschen auch nicht (und Plastikflaschen nur bis 0,5 Liter – aber ohne harten Alkohol). Die Preise an Ort und Stelle: An den Buden gibt es 0,1 Liter Rotkäppchen-Sekt für drei Euro, der 0,4-Liter-Becher Bier kostet 3,50 Euro, der halbe Liter Cola 3 Euro.

DIE ANREISE: Rund ums Brandenburger Tor sind alle Straßen gesperrt, Parkplätze findet man im Hauptbahnhof. Besser ist die Anreise mit der BVG. Doch Vorsicht: Der S-Bahnhof Unter den Linden ist ab dem frühen Abend gesperrt. Und: Wird das Gedränge spät abends zu groß, ist nur noch der Eingang an der Siegessäule offen. Daran denken – sonst hat man einen langen Fußmarsch vom Hauptbahnhof in der Kälte vor sich. AG

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