• Eine von der Investitionsbank Berlin in Auftrag gegebene Analyse findet fünf Zukunftsbereiche für Berlin und Brandenburg

Berlin : Eine von der Investitionsbank Berlin in Auftrag gegebene Analyse findet fünf Zukunftsbereiche für Berlin und Brandenburg

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Bis auf den Tourismus, der im Vergleich mit anderen Metropolen bereits Spitzenwerte aufweist, hat sich der Abstand der Region auf den Feldern ihrer wirtschaftlichen Kernkompetenzen nur unwesentlich verringert. Eine von der Investitionsbank Berlin in Auftrag gegebene Studie soll helfen, durch umfangreiches Zahlenmaterial über Vorteile und Defizite die notwendigen Entscheidungsprozesse für Politik und Wirtschaft zu erleichtern.

Nach genauerer Analyse der Zahlen - gemessen an Wertschöpfung, technologischer Bedeutung und Arbeitsplatzeffekte - kommt die Studie auf fünf große Zukunftsbereiche für Berlin und Brandenburg. Neben der Tourismuswirtschaft, so Vorstandsmitglied der Landesbank Berlin Bernd-Peter Morgenroth während der Präsentation des Katalogs am Donnerstag, liegen in der Biotechnologie, der Informations- und Kommunikations- sowie in der Produktion- und Verkehrstechnik die größten Potentiale, den Anschluß an führende überregionale Zentren zu finden. Mit der Studie "Kompetenzprofil Berlin", deren Kosten sich auf 300 000 bis 400 000 DM belaufen, sei zum ersten Mal der Versuch gelungen, in Anlehnung an bereits vorhandenes Material Detailuntersuchungen im Rahmen einer Portfolioanalyse durchzuführen. Ziel sei gewesen, übergreifende Handlungsempfehlungen herauszuarbeiten, um die Wirtschaftskräfte der Region stärker zu bündeln und ein Kompetenzprofil als Grundlage für politische Entscheidungen zu erstellen.

Der Stärkung der Netzwerke räumte Wirtschaftssenator Wolfgang Branoner mit Blick auf die Studie ebenfalls oberste Priorität ein. Hier lägen noch viele unausgeschöpfte Potentiale.

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