Berlin : Eine Woche unterm Regenbogen

Schwul, lesbisch, hetero: Die „Pride Week“ beginnt

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Heinrich Heine hat gesagt, unser deutscher Sommer sei nur ein grün angestrichener Winter. Ab heute wird der Sommer bunt wie ein Regenbogen – wegen der „Pride Week“ der Lesben und Schwulen. Den Auftakt der Woche bildet das 13. lesbischschwule Stadtfest rund um den Nollendorfplatz, das heute und morgen stattfindet. Das Festival endet mit dem Umzug zum Christopher Street Day am kommenden Sonnabend, zu dem sich die Teilnehmer unter dem Motto „Unser Europa gestalten wir!“ versammeln. 450000 Menschen werden erwartet.

Das Stadtfest im Kiez am Schöneberger Nollendorfplatz beginnt heute um 11 Uhr. Bis Sonntag um 22 Uhr gibt es neben Essen und Trinken ein umfangreiches Programm mit Reden, Musik und Preisverleihungen auf mehreren Bühnen. Gerhard Hoffmann ist wieder mit seiner Talkshow „Das wilde Sofa“ dabei und empfängt heute um 15 Uhr auf der Hauptbühne Bundesjustizministerin Brigitte Zypries und Schauspieler Matthias Freihof. Morgen besuchen ihn Bundesumweltminister Jürgen Trittin und „Lindenstraßen“-Mann Georg Uecker. Am Sonntag legt Discjockey Westbam ab 20 Uhr auf der Bühne an der Motzstraße/Ecke Gossowstraße auf.

Mit Swing-Musik steigt am Mittwoch, dem 22. Juni die „Gay Night at the Zoo“ im Zoologischen Garten. Einlass ist ab 19 Uhr am Elefantentor in der Budapester Straße. Luci van Org und die 50-köpfige Bigband der BVG treten auf. Musik wird auch den Abend am Freitag im Haus der Kulturen der Welt bestimmen. Dort treten um 20 Uhr der „Boston Gay Men’s Chorus“ und die „Rosa Cavaliere“ auf. Die Parade zum 27. Christopher Street Day startet am 25. Juni um 12.30 Uhr am Ku’damm Ecke Knesebeckstraße und endet an der Siegessäule, wo bis Mitternacht gefeiert wird. cof

Infos unter www.regenbogenfonds.de und www.csd-berlin.de; Gay Night at the Zoo, Karten 12 Euro zzgl. Gebühr im Vorverkauf oder Abendkasse; Konzert Haus der Kulturen der Welt 18, erm. 16 Euro unter 39787175.

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