Berlin : Ein Ort muss sich in die Köpfe einprägen

Vor zehn Jahren gründete Axel Klapka das Büro „k1 Landschaftsarchitekten“. Heute beschäftigt er ein Dutzend Mitarbeiter und ist selbst Vorsitzender des Bundes Deutscher Landschaftsarchitekten Berlin-Brandenburg. „Ein Entwurf ist dann gelungen, wenn der Ort nach dem Eingriff in Erinnerung bleibt“, sagt Klapka. Dies könne etwa durch den Einsatz von Pflanzen gelingen, die einen bestimmten Duft verströmen oder mit Laub eine Stimmung erzeugen. Wichtig sei es, die Sinne zu berühren, damit der Ort seinen Platz in der Erinnerung der Menschen einnimmt. Die Entwürfe für den Innsbrucker Platz entwickelte Klapka mit Florian Mänz, Catherine Kuhn und Franz Reschke. Eine spannende Aufgabe für den Ästheten, dessen liebste Aufträge öffentliche Parks sind. „Gärten für alle“, nennt sie Klapka – zwei verwirklichte er jüngst in Bad Nauheim. ball

– k 1 Landschaftsarchitekten, Milastraße 2. www.k1-berlin.de

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