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Einsatz in Groß Kreutz : Känguru hilft Brandenburger Polizei auf die Sprünge

Sondereinsatz an der Autobahn 10: Im Brandenburger Landkreis Potsdam-Mittelmark hielt ein entlaufenes Känguru die Polizei auf Trab. Einfangen konnten es die Beamten nicht - aber sie haben einen Verdacht, woher es kam.

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Dieses Känguru hat seine besten Tage schon hinter sich. Es steht ausgestopft im Berliner Naturkundemuseum.
Dieses Känguru hat seine besten Tage schon hinter sich. Es steht ausgestopft im Berliner Naturkundemuseum.Foto: Mike Wolff

Ein entlaufenes Känguru hat am Montagmorgen die Polizei, den Tierrettungsdienst, das Ordnungsamt Werder und zahlreiche Autofahrer beschäftigt. Am Morgen war es an der Autobahnauffahrt Groß Kreutz der A 10 im Bereich Werder, Ortsteil Derwitz gesehen worden. "Wir versuchen, es einzufangen - aber Sie können sich vorstellen, dass das nicht besonders einfach ist", sagte kurz darauf eine Sprecherin der Potsdamer Polizei. Da befand das Känguru sich am Übergang zwischen Bundesstraße und Autobahn - und reagierte offenbar eher scheu auf die erste Kontaktaufnahme der Beamten, also wurde ein Team der Tierrettung gerufen. Die besondere Herausforderung ist in diesem Fall, das Tier einzufangen, ohne es auf die Autobahn zu treiben oder zu verletzen, erklärte die Sprecherin.

Gegen 10:20 Uhr teilte die Polizeisprecherin dann mit: "Es ist weggehüpft." Die Polizei sei abgerückt, jetzt kümmere sich das Ordnungsamt Werder um den Fall. Woher das Tier kam? Mit Sicherheit weiß man das noch nicht zu sagen, aber die Polizei hat eine Vermutung: Es gibt in Derwitz eine Familie, die offenbar mehrere exotische Tiere in ihrem Garten hält. "Da kommt es wohl her."

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