Berlin : Einschulung auch ohne Untersuchung Gesundheitsdienste

haben zu wenig Ärzte

Die Einsparungen beim Kinder- und Jugend-Gesundheitsdienst (KJGD) der Bezirke haben dieses Jahr zur Folge, dass nicht alle Kinder rechtzeitig vor ihrer Einschulung untersucht werden können. „Wir schaffen es nach Lage der Dinge nicht“, bestätigte Pankows Bildungsstadträtin Lioba Zürn-Kasztantowicz (SPD). Früher habe es im Bezirk neun Kinderärzte gegeben, jetzt noch drei. Auch ihr Neuköllner Kollege Wolfgang Schimmang (SPD) konnte am Dienstag noch nicht zusagen, dass alle gesetzlich vorgeschriebenen Untersuchungen stattfinden können.

Wenn die Schulen und Schulämter nicht rechtzeitig über die Defizite der Kinder Bescheid wüssten, werde kostbare Zeit bei der Förderung und bei der Suche nach geeigneten Schulplätzen verloren, bedauert Matthias Brockstedt vom KJGD in Mitte, wo etwa 40 Prozent der Kinder „Auffälligkeiten“ zeigen. sve

» Mehr lesen? Jetzt kostenfrei E-Paper testen!

1 Kommentar

Neuester Kommentar
      Kommentar schreiben