Berlin : Eisbär Lars wieder unterwegs

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Im ersten Teil rettete ihm eine Robbe das Leben, diesmal hilft er selbst einem guten Freund aus der Patsche: „Der kleine Eisbär“ Lars kommt zurück auf die Leinwand. Nachdem sein erstes Abenteuer vor vier Jahren allein in Deutschland 2,6 Millionen Zuschauer in die Kinos lockte, feierte gestern am späten Nachmittag die Fortsetzung „Die geheimnisvolle Insel“ im Cinestar am Potsdamer Platz Premiere. Mit dabei: Regisseur Thilo Graf Rothkirch , KinderbuchAutor Hans de Beer , der den kleinen Eisbären erfunden hat, und rund 650 überwiegend junge Lars-Freunde. Prominente fanden sich auf den roten Teppich nur wenige ein. Comedian Oliver Kalkofe wusste ganz genau, warum er im Film ausgerechnet dem übergewichtigen Eisbären Palle seine Stimme leihen musste: „Der Bär ist doof und dick, war doch klar, dass es am Ende auf mich hinaus laufen würde.“ Wesentlich glücklicher über ihre Rolle schien Moderatorin Birgit Lechtermann : Sie darf eine Lavaechse sprechen, die dem Eisbären Lars „schön kräftig auf dem Kopf rumtanzt“. Übrigens klinge ihre Stimme im Film völlig anders als im richtigen Leben, nicht einmal ihr eigener Mann habe sie erkannt.

Die Story des neuen Lars-Films ist so spannend wie die seines Vorgängers: Der kleine Eisbär reist diesmal im Zug und per Schiff um die halbe Welt, strandet auf einer einsamen Insel und lernt dort neue Freunde kennen. Und Pinguin-Freund Caruso verliebt sich in eine Zwergpinguin-Dame. Dass es in dem Film zwar viele Abenteuer, aber keine wirklich bösen Charaktere und schon gar kein Blutvergießen gibt, freut besonders Oliver Kalkofe: „Die Kinder brauchen das. Wer einmal auf einem beliebigen Schulhof die große Pause miterlebt hat, sehnt sich nach Harmonie und Frieden.“ Auch Regisseur Thilo Graf Rothkirch ist vom Konzept der Lars-Filme überzeugt. Und denkt bereits laut über einen dritten Film nach. Da will Kalkofe dann auch wieder dabei sein, aber dieses Mal bitte nicht als übergewichtiger, sondern lieber als „junger Latin-Lover-Bär“. sle

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