Berlin : Eiskalt wohnen im Frosthaus am Potsdamer Platz

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Berlins kälteste Wohnung steht am Potsdamer Platz: Bis zum Freitag ist auf dem früheren Gelände des „HiFlyers“ die tiefgefrorene Immobilie einer Bank gratis zu besichtigen. Das rund 100 Quadratmeter große Eishaus, gestern eröffnet, war sechs Tage lang aus 1000 Eisblöcken aufgebaut worden. Alles im Haus ist aus Eis: Sofa und Sessel, Küchenzeile und Bad mit Wanne. Echte Blumen gibt’s, eine Kaffeemaschine und einen Laptop – aber alles eingefroren. Die Temperatur im Haus beträgt konstant 2 bis 3 Grad, mehr als 40 Besucher dürfen nicht hinein, sonst wird es zu eng und zu warm. Sollte unerwartet der Frühling ausbrechen, könnte sich das Haus drei Tage halten. Die Eisblöcke wurden per Kühlschwertransporter nach Berlin gebracht. Anschließend sind Eishäuser noch in weiteren deutschen Städten zu besichtigen. „Transparenz“ soll die eiskalte, kristallene Botschaft des Bankhauses sein. Wer es wärmer liebt: Noch in dieser Woche öffnet eine Sauna auf der Spree.C. v. L.

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