Berlin : Eltern eines Union-Spielerserpresst Täter gabEntführung vor und forderte Lösegeld

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Ein Erpresser hat versucht, das Verschwinden des UnionFußballers Jack Grubert auszunutzen. In mehreren Telefonanrufen bei der Familie des 19-Jährigen behauptete der Täter, Grubert entführt zu haben und forderte ein Lösegeld. Diese Telefonanrufe führte er von öffentlichen Telefonzellen im Stadtgebiet, zu einer vereinbarten Geldübergabe am Mittwochabend kam er allerdings nicht. Wenige Stunden später gelang es den Fahndern, den Erpresser in Neukölln auf der Straße festzunehmen.

Der Tatverdächtige ist arbeitslos und der Polizei von früheren Erpressungsversuchen bekannt. Bei der Vernehmung gestand er der Polizei alles. Zur Verbüßung einer noch offenen Freiheitsstrafe wegen einer anderen Sache wurde er gestern der Justiz übergeben.

Der 56-Jährige hatte von dem verschwundenen Union-Spieler in der Zeitung gelesen. Grubert und seine Freundin waren am 8. Oktober verschwunden, wobei sie persönliche Sachen mitgenommen haben. Die Verwandten hatten Vermisstenanzeige erstattet. In der Folge kursierten in der Boulevardpresse verschiedene, teilweise abstruse Gerüchte über Grubert und seine aus dem arabischen Raum stammende Freundin.

Gestern stellte die Polizei klar: „Der Fußballspieler und seine Freundin sind wohlauf.“ Wo sich die beiden aufhalten, ist aber weiterhin unklar. Die Polizei sucht nicht nach ihnen, denn: „Ein Erwachsener darf verschwinden“, sagte ein Polizeisprecher.“ Die Polizei gehe deshalb nicht jeder Vermisstenanzeige nach. Mittlerweile haben die Verwandten der beiden jungen Leute ihre Vermisstenmeldung bei der Polizei zurückgezogen. Ha

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