Berlin : "Emil und die Detektive": Ein Musical nach Kästner

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Nur ein Stück aus seinem geplanten Musical "Emil und die Detektive" stellte der Berliner Komponist und Produzent Christoph Hagel in der Kulturbrauerei vor. Dafür kamen die etwa 40 Gäste in der Galerie im Pferdestall am Dienstagabend in den Genuss, als allererste eine Kostprobe zu hören. Hagel selbst saß am Flügel, während Sänger Martin Dechet das Lied "Die Sache mit Emil" vortrug. Wo Hagel das neue Musical inzenieren wird, steht noch in den Sternen. Der Produzent, der den "Don Giovanni" im E-Werk auf die Bühne gebracht hat, verhandelt gerade mit mehreren Berliner Theatern. Hagel und der ebenfalls anwesende Komponist von "Emil und die Detektive", Marc Schubring, wünschen sich die Premiere im März / April 2001. Schubring erzählte, dass er die Pianofassung des Musicals bereits fertiggestellt hat. Der 32-Jährige muss jetzt noch die Musik fürs Orchester ausarbeiten. Schubring will für sein "Familienmusical" Jung und Alt begeistern und zweifelt nicht am Erfolg. "Im Gegensatz zu anderen Musicals hat meines mit Berlin zu tun. Das spricht die Leute sicher an." Ziel des Berliners war es, "ein Stück zu schreiben, das hier seinen Ursprung hat". Dies spiegelt sich auch in der Musik wider, die er an heimische Komponisten wie Kurt Weill angelehnt hat. Schubring hatte seine Frau, die Schauspielerin Ulrike Frank, mitgebracht. Sie ist unter anderem als Julia Breuer in der mittlerweile abgesetzten Seifenoper "Mallorca" auf Pro7 bekannt. Die Musical-Kostprobe nutzten die Veranstalter gleichzeitig als Finissage. Die Ausstellung von Heidi Stein kann noch bis 24. Juli in der Galerie im Pferdestall besichtigt werden.

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