Endlich Fachpersonal am Flughafen : Platzeck und der Schornsteinfeger

Der Gernegroßflughafen von Schönefeld steckt in der Entrauchungskrise. Unser Kolumnist Stefan Jacobs aber sieht Licht am Ende des verrauchten Flughafentunnels - denn Matthias Platzeck steht nun ein Schornsteinfeger zur Seite.

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Einen kleinen Schornsteinfeger bekam Matthias Platzeck am Montag geschenkt.
Einen kleinen Schornsteinfeger bekam Matthias Platzeck am Montag geschenkt.Foto: dpa

Nebulöser Murks herrscht in Schönefeld, in dem weder Politiker noch der Flughafenchef (der obendrein Schwarz heißt, was aber gar nicht hierhergehört) noch durchblicken. Nachdem sich die Schildaer Variante (dort: Licht in Eimern wegen vergessener Fenster; hier: Entrauchung per Hand wegen verwirrter Technik), als nicht genehmigungsfähig erwiesen hat, muss jetzt echtes Fachpersonal ran.

Der Anfang ist gemacht: Am Montag teilte der designierte Aufsichtsratschef Matthias Platzeck seinen Regierungsplatz mit einem kleinen Schornsteinfeger. Kompetenzkompetenz, wie der Stoibär einst sagte. Eine SPD-Abgeordnete hat Platzeck das Maskottchen geschenkt. Er wird es brauchen können, denn Schornsteinfeger bringen nicht nur Glück im Allgemeinen, sondern auch Entrauchung im Besonderen.

Außerdem kann der Neue mit eisernem Besen kehren und vielleicht ein paar von den Abermillionen zurückholen, die die Steuerzahler in die Esse schreiben müssen. Falls sie in Berlins SPD über ein Geschenk für den bisherigen Aufsichtsratskoch Wowereit nachdenken: Ein kleiner Kellner würde passen. Aber mit weißer Weste.

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