Berlin : England kommt

Lothar Heinke

freut sich über eine ganz andere Nachricht von der Insel Da können britische Boulevardblätter noch so plärren, dass die Deutschen inklusive Seine Heiligkeit allesamt Nazi-Hitlerjungen und -mädel waren oder sind – deren Leser lassen sich davon nicht schrecken. Die Landeskinder Ihrer Majestät, und hier besonders die jungen, stehen auf der Hitliste der ausländischen Berlin-Besucher ganz oben: 31400 kamen im Januar und Februar nach Berlin und buchten 79300 Übernachtungen, das sind fast 70 Prozent mehr als im gleichen Zeitraum des Vorjahres. An zweiter Stelle stehen die Holländer, gefolgt von Amerikanern und Italienern. Nun fragen wir uns natürlich, was die Leute umtreibt, an trüben Wintertagen in eine Stadt zu jetten, wo das Jammern zur Grundausstattung des Rucksacks gehört, den jeder schicksalhaft mit sich herumschleppt. Nach einer Umfrage der Berlin-Touristiker werden als gute Gründe für den Trip an die Spree die hiesigen Möglichkeiten beim Shopping, die blühende Kulturlandschaft und die kulinarische Vielfalt benannt. An erster Stelle aber steht – die Gastfreundschaft!

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