Berlin : Entdecken, was dahinter steckt

„Schaustelle“ lockte mehr als 100 000 Menschen zu den 138 Veranstaltungen

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Die „Schaustelle Berlin“ bleibt auf Erfolgskurs: 100 000 Berliner und ihre Gäste blickten seit dem 12. Juni hinter die Kulissen von Institutionen und Unternehmen der Hauptstadt. Das entspreche der Teilnehmerzahl vergangener Jahre, teilte „Partner für Berlin“ zum Abschluss der achtwöchigen Veranstaltungsreihe unter dem Motto „Entdecken, was dahinter steckt“ mit. Die Besucher erfuhren bei Führungen und Rundgängen in Einrichtungen, auf Baustellen oder Tagen der offenen Tür viel Interessantes. Insgesamt standen 138 Veranstaltungen mit knapp 370 Angeboten auf dem Programm.

Den Auftakt bildete die „Lange Nacht der Wissenschaften“. Ein weiterer Höhepunkt war das „All Nations Festival“, bei dem zahlreiche Botschaften Einblicke in die sonst geschlossenen Einrichtungen erlaubten. Zudem öffneten sich in den Landesvertretungen, in der Berlinischen Galerie, der Universität der Künste oder der Klinik für Lasermedizin die Türen für Gäste.

Für die Hälfte aller Angebote gab es nur eine begrenzte Anzahl von Tickets, etwa für Führungen im Olympiastadion oder im Palast der Republik. Derartige Veranstaltungen waren den Angaben zufolge durchschnittlich zu 80 Prozent ausgelastet. Die Schaustelle war 1996 ins Leben gerufen worden. Die Organisatoren von Partner für Berlin (PfB) kooperierten in diesem Jahr erstmals mit der Berlin Tourismus Marketing GmbH (BTM).

Von Besuchern und Kooperationspartnern gut angenommen wurde eine neue Struktur – die Themenwochen. Dafür wurden Veranstaltungen nach bestimmten Komplexen gebündelt. Die größte Nachfrage gab es bei den „Medientagen“ (Auslastung 95 Prozent), gefolgt von „Metropole & Architektur“ sowie „Sport & Freizeit“ (je 89 Prozent). Erstmals wurde das Programmheft kostenlos abgegeben. Die Schaustelle-Internetseite (www.schaustelle.de) nutzten mehr als 50 000 Besucher zur Information.

Der Renner zum Abschluss der Veranstaltungsreihe war der Tag der offenen Tür bei den Hauptstadtmedien. Viele nutzten dieses Wochenende für eine Visite in Rundfunk- und Fernsehstudios sowie in Zeitungsredaktionen. Es öffneten unter anderem die Studios des ZDF, der Deutschen Welle, die Axel-Springer-Passage, die „taz“ sowie der Rundfunk Berlin-Brandenburg (RBB) in Berlin und Potsdam ihre Räume. Tsp, dpa, ddp

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