Berlin : Entschuldigen Sie, wo geht’s denn hier zum Brandenburger Tor?

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Besucher der großen Silvesterparty, die mit Bahnen oder Bussen zum Brandenburger Tor fahren, müssen sich auf längere Wege einstellen: Der gleichnamige S- und U-Bahnhof wird wegen des erwarteten Andrangs aus Sicherheitsgründen voraussichtlich gegen 18 Uhr geschlossen und erst am 1. Januar gegen 3 Uhr wieder geöffnet. In der Zwischenzeit bleiben nur die Stationen Friedrichstraße, Potsdamer Platz und Hauptbahnhof für die An- und Abreise mit der S-Bahn.

Bei den Bussen rechnet die BVG damit, dass der Verkehr der Linien 100, 200 und M 85 stark behindert wird. Die Linie 100 wird bereits gegen 12 Uhr geteilt – in einen Abschnitt vom Zoo bis zum Großen Stern und einen weiteren vom Alexanderplatz bis zur Haltestelle Unter den Linden/Brandenburger Tor. Frühestens gegen 13 Uhr wird der 100er dann am 1. Januar wieder planmäßig eingesetzt. Die Dorotheenstraße und die Scheidemannstraße sind wegen der Party noch bis gegen 12 Uhr gesperrt, zudem sind bis etwa 12.45 Uhr viele Straßen wegen des Neujahrslaufs gesperrt. Über den Jahreswechsel sind zudem erhebliche Behinderungen auf den Buslinien TXL, 123, 187 und 245 in Moabit wahrscheinlich, weil linke Gruppen zur Untersuchungshaftanstalt ziehen und dort demonstrieren wollen.

Silvester gilt für Bahnen und Busse grundsätzlich der Sonnabendfahrplan. Auf den meisten U-Bahn-Linien verkürzt die BVG den Takt zwischen 8 Uhr und 15 Uhr aber von zehn auf fünf Minuten. Auf den Linien U2, U6 und U9 sollen die Züge auch wieder von 19.30 Uhr an alle fünf Minuten kommen. Auf diesen drei Linien sind die Züge auch im Nachtverkehr häufiger unterwegs als im sonst üblichen 15-Minuten-Abstand. Auch die Straßenbahn setzt auf mehreren Linien zusätzliche Fahrzeuge ein. Bei der S-Bahn gilt der Sonnabendfahrplan bis gegen 19 Uhr. Danach wird auf den meisten Linien der Takt verkürzt und zum Teil die Wagenzahl erhöht. Auch hier gibt es einen durchgehenden Nachtverkehr. Für Langfeiernde setzt die Bahn auch im Regionalverkehr im Nachtverkehr auf mehreren Linien zusätzliche Züge ein.

Detaillierte Informationen gibt es im Netz oder telefonisch (BVG: 19 44 9, S-Bahn: 297 43 333).Klaus Kurpjuweit

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