Berlin : Erfolgreiche Eingriffe

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Die 22 Berliner Kliniken , die Brustkrebs-Eingriffe durchführen, stehen im Bundesweiten Vergleich gut da. Wenn zum Beispiel Wiederholungs-Eingriffe wegen Komplikationen nötig wurden, lag deren Anteil überwiegend im Referenzbereich für gute Qualität. Bei allen Kliniken, die Werte gemeldet haben, liegt dieser Indikator unter dem Bundesdurchschnitt von 2,71 Prozent aller Patientinnen. Die Hormonrezeptoranalyse zur Auswahl der besten Therapie wird in den Kliniken sehr häufig angewandt, bis auf wenige Ausnahmen liegen hier alle über dem Bundesschnitt. An den Klinik-Kommentaren zum Indikator: „Entfernung einer Mindestanzahl von Achsel-Lymphknoten“ist erkennbar, dass viele Kliniken dazu übergegangen sind, das neue Wächter-Lymphknotenverfahren zu nutzen, um die Patientinnen zu schonen. Dabei wird zunächst der Befall dieses einen Lymphknotens mit Krebszellen getestet, um zu sehen, ob die Entfernung weiterer überhaupt nötig ist.

Ärzte-Empfehlungen: Berlins Frauenärzte überweisen ihre Patientinnen für Brustkrebs-Operationen hauptsächlich in die elf ausgewiesenen Brustzentren der Stadt, allen voran ins St. Gertrauden Krankenhaus, in das Vivantes Klinikum Am Urban und in die Charité, die aber im Rahmen unseres Klinikvergleichs keine BQS-Daten freigab. Für die Einzel-Indikation Brustkrebs-Chirurgie stellten auch die Klinik für MIC und das Krankenhaus Waldfriede ihre BQS-Daten nicht zur Verfügung.

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