• Erfroren? Mann lag tot im Tunnel Obdachloser starb in der bislang kältesten Nacht dieses Winters

Berlin : Erfroren? Mann lag tot im Tunnel Obdachloser starb in der bislang kältesten Nacht dieses Winters

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Möglicherweise ist er Berlins erster Kältetoter des neuen Jahres: Ein 64jähriger Obdachloser wurde am Dienstag um 5.15 Uhr leblos in einem Fußgängertunnel an der Allee der Kosmonauten in Marzahn aufgefunden. Umgeben von seinen Stoffbeuteln und Flaschen habe der Mann nahe der Tunnelöffnung gelegen, hieß es bei der Polizei. Rettungssanitäter versuchten noch, den Mann zu reanimieren – vergebens. Eine Obduktion soll nun klären, ob er erfroren ist. Mit minus elf Grad Celsius sei die Nacht zu Dienstag die kälteste in diesem Winter gewesen, hieß es beim Wetterdienst Meteomedia.

Im Oktober 2003 wurde der Kartoffelhändler Bernd S., 53, als bislang letzter Kältetoter gemeldet: Er war unter seiner Lieblingsbank nahe seines Hauses am Vorarlberger Damm in Schöneberg erfroren. Eine Nachbarin hatte den in sich zusammengesunkenen Bernd S. von ihrem Balkon aus gesehen und die Polizei gerufen. In jener Herbstnacht war das Thermometer auf minus drei Grad gesunken. tabu

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