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Erhöhte Sicherheit wegen Nahostkonflikt : Entwarnung nach Bombenalarm am Flughafen Tegel

Am Flughafen Tegel in Berlin ist am Vormittag ein verdächtiger Koffer gefunden worden. Ein Entschärfungskommando rückte an und gab Entwarnung. Doch die Aufregung war groß, denn der Flug sollte nach Tel Aviv gehen.

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Gegen 9:30 ist am Donnerstagmorgen ein verdächtiges Gepäckstück am Flughafen Tegel aufgefallen und löste einen Bombenalarm aus, wie ein Sprecher der Bundespolizei bestätigte. Wie üblich bei diesen Funden rückten Entschärfer an, um den Fund zu untersuchen. Doch die Sicherheitsmaßnahmen waren noch verschärft worden. An dem Gate, wo die Tasche gefunden wurde, checkten Passagiere nach Tel Aviv ein.

"Aufgrund der angespannten Situation in Nahost haben wir unsere Sicherheitsmaßnahmen daraufhin ausgeweitet.", sagte Flughafensprecher Lars Wagner. Terminal B wurde zur Hälfte abgesperrt. Auch die Gastronomiebereiche über dem Terminal wurden stundenlang gesperrt.

Inzwischen gaben die Experten der Bundespolizei Entwarnung. Bei dem Gepäckstück soll es sich lediglich um eine leere Laptoptasche gehandelt haben. Die Entschärfer hätten sie geröntgt und dann manuell geöffnet. Nun würden die Maßnahmen zurückgefahren.

Die Kripo untersucht zur Stunde allerdings noch den Ort nach weiteren Spuren. Der Sprecher betonte, dass solche Funde häufiger am Flughafen gemeldet würden und sich meist als harmlos herausstellten Der Sprecher der Bundespolizei sagte aber auch, Flüge nach Tel Aviv würden "anders eingestuft" als normale Flüge. Besonders vor dem Hintergrund des andauernden Konfliktes in Nahost in den letzten Tagen.

Weitere Flüge waren von den Maßnahmen und Sperrungen am Donnerstag nicht betroffen. Der Airberlin-Flug nach Tel Aviv konnte mit Verspätung von einem anderen Gate aus starten.

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