Berlin : Erholungspark Marzahn: Drei Millionen fürs Japan-Idyll

C. v. L.

Hochhäuser und Hektik gehören zu Marzahn, aber es wird auch immer ruhiger und idyllischer: Wirtschaftsstaatssekretär Volker Liepelt bewilligte gestern die Förderungsmittel für den Bau des Japanischen Gartens mit Wasser und Pavillon im Erholungspark Marzahn. Die Gesamtkosten betragen rund drei Millionen Mark, von denen 2,4 Millionen aus der Gemeinschaftsaufgabe "Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur" finanziert werden.

Mit dem Bau des Japanischen Gartens soll das Projekt "Gärten der Welt" weitergeführt und ein Kunstwerk mit Natur auf kleinem Raum geschaffen werden. Der angrenzende und gerade fertig gestellte Chinesische Garten trug nach Ansicht von Liepelt bereits zu einem sensationellen Anstieg der Besucherzahlen bei. Kamen vor seiner Eröffnung zwischen 100 und 200 Gäste täglich in den Erholungspark, so sind es jetzt 1000 bis 1600.

Auf fast drei Hektar bietet der "Garten des wiedergewonnenen Mondes" Grün- und Wasserflächen, Pavillons, kleine Brücken und ein Teehaus. Liepelt erwartet, dass auch der Japanische Garten zu einem Anziehungspunkt für Berliner und Touristen wird, als idyllischer Ort in der Großstadt, an dem man Ruhe und Entspannung findet und neue Kraft schöpfen kann.

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